Abteilung eXtern

Dirk Schürmann ist der Abteilungsleiter der Abteilung eXtern. Sie erreichen ihn unter:

Tel. +49 (0)2722 921 2013

dschuermann@caritas-olpe.de

Die Abteilung eXtern hat ihren Standort in Attendorn, arbeitet aber abteilungsübergreifend daran, behinderte Menschen sozialraumorientiert - im gesamten Kreis Olpe - auf dem ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.

Aktuell arbeiten mehr als 20 Menschen mit Behinderungen auf einem Außenarbeitsplatz.

Ihre Anprechpartner bei Fragen zur Aufnahme

Nina Fecker erreichen Sie unter:

Tel. +49 (0) 2722 921 2850

nfecker@caritas-olpe.de

 

 

 

Weiterführende Details zur Aufnahme finden Sie hier.

1000 Außenarbeitsplätze
Mit dem Projekt "1.000 Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen" geht der Landschaftsverband Westfalen-Lippe in die Offensive. Interesse? Melden Sie sich bei uns!
5.9.1.-131202-LWL.pdf
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Die Werthmann-Werkstätten versuchen den Paradigmenwechsel in der Politik für Menschen mit Behinderung hin zu mehr Selbstbestimmung und Teilhabe aktiv zu gestalten und Strukturen zu schaffen, die Inklusion möglichst weitgehend realisieren. In den letzten Jahren haben sich durch die Abteilung eXtern die Teilhabemöglichkeiten in den Werthmann-Werkstätten deutlich vergrößert. Das sorgt dafür, dass die Teilnehmer vermehrt Arbeitsbereiche auswählen, die verstärkt die Systematik des allgemeinen Arbeitsmarktes abbilden. Aus diesem Grund wurde bereits zum Jahreswechsel 2009/2010 eine erste organisationsstrukturelle Veränderung des Berufsbildungsbereiches vorgenommen.

Mit dem Jahreswechsel wurde die organisatorische Verantwortung des Berufsbildungsbereichs (Bereich mit Schwerpunkt geistige Behinderung) von der Abteilung Attendorn in die Abteilung eXtern verlagert. Die organisatorische Ansiedlung beeinflusst wesentlich Inhalt und Durchführung der beruflichen Bildungsangebote. Mit der Verlagerung der Verantwortung werden bereits nach kurzer Zeit die Veränderung der Ausrichtung Richtung allgemeiner Arbeitsmarkt deutlich. Diese inhaltliche Entwicklung in der nächsten Zeit weiter voranzutreiben ist eine der Prioritäten der Werthmann-Werkstätten.

Gemeinsam mit den Teilnehmern wird der individuelle Qualifizierungsverlauf geplant, koordiniert, dokumentiert und dauerhaft begleitet. Anerkannte Testverfahren wie Melba ®, Hamet e ©, Hamet 2 ©, PAC © und CogPac © ergänzen die Arbeit durch anerkanntes Know-how. Kursangebote zur beruflichen Orientierung, zur Vermittlung von fachtheoretischen Kenntnissen und zur übergreifenden Kompetenzbildung werden angeboten, weiterentwickelt sowie ggfs. neu konzipiert. Die fachpraktische Qualifizierung erfolgt in Form von Praktika, die entweder in den internen Arbeitsgruppen der klassischen Abteilungen oder extern in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes stattfinden.

Möglichkeiten des Beschäftigungsverhältnisses

Praktikum

In einem Praktikum  von ca. 6 bis  8 Wochen kann der Beschäftigte sein neues Tätigkeitsfeld in einem Betrieb kennen lernen. Ebenso hat der Betrieb die Möglichkeit den Beschäftigten kennenzulernen und kann einschätzen, ob der Beschäftigte zum Betrieb passt, die vorgesehenen Aufgaben erfüllen kann und wo ggf. noch Unterstützungsmaßnahmen erforderlich sind. Wenn beide Parteien im Praktikum erkennen, dass der angebotene Arbeitsplatz für den Beschäftigten der Richtige ist, können folgende Beschäftigungsverhältnisse vereinbart werden.

 

Außenarbeitsplatz

Der Beschäftigte bleibt weiterhin Beschäftigter der Werthmann-Werkstätten, arbeitet jedoch auf einem ausgelagerten Arbeitsplatz in einem Unternehmen. Die Rechtsstellung im Arbeitsverhältnis wird nicht verändert. Der Beschäftigte wird von einem Integrationsbegleiter der Werthmann-Werkstätten begleitet.  Dieser trifft im Rahmen seiner Begleitung auch Absprachen mit den Mitarbeitern des Betriebes, die für den Beschäftigten auf dem Außenarbeitsplatz zuständig sind. In einer Kooperationsvereinbarung und einer Einzelvereinbarung werden die Rahmenbedingen zum Außenarbeitsplatz vereinbart. Der Betrieb zahlt monatlich eine in der Einzelvereinbarung festgelegte Dienstleistungspauschale an die Werthmann-Werkstätten. Von der Dienstleistungspauschale kann der Betrieb bis zu    50 % von der ggf. zu zahlenden Ausgleichsabgabe abziehen.

 

Versicherungspflichtiger Arbeitsplatz

Der Beschäftigte wird nach einem Praktikum oder nach einer Tätigkeit auf einem Werkstattaußenarbeitsplatz von dem Betrieb in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis übernommen. In diesem Fall werden wir unseren Kooperationspartner, den Integrationsfachdienst informieren.

 

Neueste Infos:

Die Abteilung in Attendorn erhielt jetzt Besuch aus der "Nachbarschaft". Die Vertreter der JVA besichtigten die Werkstatt. Weitere Infos hier.

Die WDR-Lokalzeit berichtet über den betriebsintegrierten Arbeitsplatz von Rainer Sommer.  

Im Kursprogramm machten Beschäftigte die ersten Erfahrungen im elektrotechnischen Bereich. Hier der Bericht. 

Am 21. März ist jährlich der Welt-Down-Syndrom-Tag. Regina Prause ist eine von rund 50.000 Menschen in Deutschland mit dem Down-Syndrom. Wie sie ihr Leben bestreitet lesen Sie hier


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