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Gruppenleiter Lars Rodriguez (links) und Clemens Rademacher auf dem Weg ins St. Franziskus-Seniorenhaus.

Clemens Rademacher strahlt, wenn er von seinen „Einsätzen“ alle zwei Wochen mittwochs im St. Franziskus-Seniorenhaus der Caritas in Elspe erzählt.

Für gewöhnlich erledigt der Beschäftigte der Werthmann-Werkstätten in Meggen Montagetätigkeiten. Dabei ist erhöhter Förderbedarf notwendig. Alle zwei Wochen mittwochs macht sich Clemens Rademacher mit Gruppenleiter Lars Rodriguez auf den Weg nach Elspe. Im dortigen St. Franziskus-Seniorenhaus der Caritas kümmert er sich um eine ältere Dame. Penibel genau beherzigt er die Voraussetzungen für seinen Einsatz außerhalb der Werkstatt.

 

Hände desinfizieren, freundliche Begrüßung

Beim Betreten des Seniorenhauses sind die Hände zu desinfizieren, die Anwesenden in der Caféteria werden freundlich begrüßt und den Weg zum Aufzug und somit zu den Damen hat sich Clemens Rademacher eingeprägt. Fröhlich erzählt er davon, dass es seine Aufgabe ist, die älteren Damen, die mobilitätseingeschränkt sind im Rollstuhl zur Messe zu fahren. Bei gutem Wetter sind Spaziergänge draußen geplant.

Eins zu eins- Betreuung

Clemens Rademacher füllt seine Aufgaben nicht alleine aus. Lars Rodriguez ist immer bei ihm und wirkt unterstützend mit. Es handelt sich um eine neue Aufgabe außerhalb der Werkstatt, mit 1:1-Betreuung. Diese ermöglicht auch Menschen mit komplexem Behinderungsbild die stundenweise Teilhabe am Arbeitsleben bei externen Partnern.

 

Arbeit möglich machen

Zum Hintergrund: „Arbeit möglich machen“, ist der Auftrag der Werthmann Werkstätten. Von den 110 Beschäftigten in der Abteilung Lennestadt arbeiten 45 Menschen mit schwersten Behinderungen. „Für die schwerstmehrfach behinderten Menschen möchten wir aber nicht nur Arbeit möglich machen in den eigenen Vier-Wänden der Werkstatt, sondern es ihnen auch ermöglichen die Arbeitswelt außerhalb der Werkstatt kennen zu lernen“, erklärt Susanne Rüenauver, Leiterin der Werthmann-Werkstätten Lennestadt.

 

Eine tolle Möglichkeit und andere Art der Teilhabe

Susanne Rüenauver fügt hinzu, dass es die Idee sei, dass ein Beschäftigter mit schwersten Behinderungen in Begleitung eines Gruppenleiters einmal wöchentlich drei bis vier Stunden außerhalb der Werkstatt arbeitet. Für die Beschäftigten ist das eine tolle Möglichkeit, eine andere Art der Teilhabe an Arbeit und am gesellschaftlichen Leben zu erfahren. Sie können dabei weitere Arbeitsfähigkeiten erlernen und ihre Persönlichkeit und Selbstständigkeit weiterentwickeln. Für diese bereits umgesetzte Idee konnten bereits Beschäftigte und Kooperationspartner gefunden werden. „Das ist gelebte Inklusion“, bringt es Susanne Rüenauver auf den Punkt. Lars Rodriguez fügt hinzu: „Die Beschäftigten blühen richtig auf.“

Leiterin der Arbeitsagentur stellt ich vor...

Die Leiterin der Arbeitsagentur Siegen, Daniela Tomczak, machte jetzt ihren Antrittsbesuch in den Werthmann-Werkstätten. Begleitet wurde sie von Teamleiter Gerhard Lausen. Frau Tomczak zeigte sich über die modernen Gebäude der Werthmann-Werkstätten und die inhaltliche Konzeption des Berufsbildungsbereich „b.punkt“ beindruckt. „Ich finde gut, wie Sie bei jedem einzelnen Menschen versuchen, ihm einen angemessenen Arbeitsplatz zu bieten – sei es innerhalb oder außerhalb der Werkstätten“, resümierte Daniela Tomczak.

Neueste Infos:

"Arbeit möglich machen" ist der Auftrag der Werkstätten. Schwerstmehrfach behinderte Menschen erleben die Arbeitswelt außerhalb der Werkstätten. Nähere Infos lesen Sie hier.

Jetzt legten die Führungskräfte der Werkstätten die Zielausrichtungen für das neue Jahr fest. Die Schwerpunkte liegen in den Umsetzungen der BTHG-Anforderungen. 

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Die Leiterin der Arbeitsagentur Siegen, Daniela Tomczak, machte jetzt ihren Antrittsbesuch in den Werthmann-Werkstätten. Weitere Infos hier.

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