Pressearchiv 2020

Besuche und öffentliche Treffen sind aktuell untersagt. Eine Möglichkeit sich trotzdem zu sehen, ist eine Videoverbindung über Handy herzustellen. Das Programm Zoom ist dafür eine Möglichkeit. Anbei eine Anleitung in leichter Sprache, wie man sich mit Zoom trotzdem "treffen" kann.

Anleitung in leichter Sprache

Betreuung während der Krise

Inge Christmann ist froh, dass sie auch in diesen Zeiten in den Werthmann-Werkstätten betreut wird.

Seit Mitte März gilt nicht nur für Schulen und Kindergärten ein Betretungsverbot, sondern auch für Einrichtungen der Behindertenhilfe. Dazu gehören auch die Werthmann-Werkstätten des Caritasverbandes Olpe. Petra Müller vom Begleitenden Dienst der Abteilung Olpe erzählt, wie momentan mit der Situation umgegangen wird: „Die fehlende Tagestruktur und die eingeschränkten sozialen Kontakte stellen besonders für Menschen mit psychischen Erkrankungen eine große Herausforderung dar. Aus diesem Grunde werden einzelne Beschäftigte in sogenannten Notgruppen betreut. Wenn die Notwendigkeit einer Tagestruktur in der Werkstatt erkannt wird, können die Beschäftigten unter Beachtung der Abstands- und Hygienebestimmungen ihre Arbeit wiederaufnehmen“. So wie auch Inge Christmann, die von ihren Erfahrungen berichtet: „In der ersten Zeit konnte ich mich noch ablenken, das war wie Urlaub zuhause. Nach einiger Zeit habe ich im Telefonat gebeten, wieder in die Werkstatt kommen zu dürfen.“ Besonders das Alleinsein, die Ungewissheit und das Gefühl der fehlenden sinnstiftenden Arbeit führten zu der Perspektivlosigkeit. Durch die Struktur im Alltag und die Betreuung in der Werkstatt entstand wieder eine neue positive Sichtweise.

Das verstärkt bei vielen Beschäftigten die ohnehin schon sehr belastenden Krankheitssymptome.

Die Werkstätten mussten diese Art der Betreuung organisieren. Über elektronische Medien wird nun der Kontakt zu den Beschäftigten aufrechterhalten. Die, die sich noch in der beruflichen Bildung befinden, werden außerdem mit Schulungsmaterialien versorgt. Die hausinterne Zeitschrift „WIR“, wird ihnen jetzt mit wichtigen Informationen in kurzen Abständen als Sonderausgabe zugesandt. All diese Wege sind Formen der Kommunikation, die für die Beschäftigten bereits vielfach zum Alltag gehören, denen aber in der aktuellen Krise eine wichtige Bedeutung zukommt.

Inge Christmann wünscht sich, dass bald die gewohnte Normalität wieder zurückkehrt, denn besonders ein strukturierter Tagesablauf ist für sie und ihre Kollegen von hoher Bedeutung.

 

Derzeit werden landesweit verschiedene Modelle zu einer schrittweisen Öffnung von Werkstätten diskutiert.

 

Eine Sonderausgabe zur WIR-Zeitung ist da. Lesen Sie alle Neuigkeiten hier.

Das Ergebnis des externen Audits war ein voller Erfolg. "Hier ist das Leitbild Programm", so die wertschätzende Rückmeldung der Auditoren. 

"Bedenke Mensch, dass du Staub bist...." Als Zeichen verteilte Pastor Choinski das Aschenkreuz in den Werkstätten.

Im externen Audit werden die Prozesse und Verfahren in den Werkstätten von dem Audit-Team der Zertifizierungsgesellschaft proCum Cert überprüft. 

Nach den tollen Karnevalstagen ein weiterer Grund zu feiern!
Die Werthmann-Werkstätten bedanken sich bei mehr als 800 Freunden, die uns auf Facebook abonniert haben und freuen sich über mehr als 200.000 Klicks auf der Homepage der Werthmann-Werkstätten. Zwei weitere Meilensteine, die wir innerhalb der letzten Jahre dank Euch und Ihnen erreicht haben.
Vielen Dank!!! (Ba)

30 Jahre Mauerfall - Bildergalerie vom Attendorner Karnevalsumzug

Gruppenleiter Lars Rodriguez (links) und Clemens Rademacher auf dem Weg ins St. Franziskus-Seniorenhaus.

Clemens Rademacher strahlt, wenn er von seinen „Einsätzen“ alle zwei Wochen mittwochs im St. Franziskus-Seniorenhaus der Caritas in Elspe erzählt.

Für gewöhnlich erledigt der Beschäftigte der Werthmann-Werkstätten in Meggen Montagetätigkeiten. Dabei ist erhöhter Förderbedarf notwendig. Alle zwei Wochen mittwochs macht sich Clemens Rademacher mit Gruppenleiter Lars Rodriguez auf den Weg nach Elspe. Im dortigen St. Franziskus-Seniorenhaus der Caritas kümmert er sich um eine ältere Dame. Penibel genau beherzigt er die Voraussetzungen für seinen Einsatz außerhalb der Werkstatt.

 

Hände desinfizieren, freundliche Begrüßung

Beim Betreten des Seniorenhauses sind die Hände zu desinfizieren, die Anwesenden in der Caféteria werden freundlich begrüßt und den Weg zum Aufzug und somit zu den Damen hat sich Clemens Rademacher eingeprägt. Fröhlich erzählt er davon, dass es seine Aufgabe ist, die älteren Damen, die mobilitätseingeschränkt sind im Rollstuhl zur Messe zu fahren. Bei gutem Wetter sind Spaziergänge draußen geplant.

Eins zu eins- Betreuung

Clemens Rademacher füllt seine Aufgaben nicht alleine aus. Lars Rodriguez ist immer bei ihm und wirkt unterstützend mit. Es handelt sich um eine neue Aufgabe außerhalb der Werkstatt, mit 1:1-Betreuung. Diese ermöglicht auch Menschen mit komplexem Behinderungsbild die stundenweise Teilhabe am Arbeitsleben bei externen Partnern.

 

Arbeit möglich machen

Zum Hintergrund: „Arbeit möglich machen“, ist der Auftrag der Werthmann Werkstätten. Von den 110 Beschäftigten in der Abteilung Lennestadt arbeiten 45 Menschen mit schwersten Behinderungen. „Für die schwerstmehrfach behinderten Menschen möchten wir aber nicht nur Arbeit möglich machen in den eigenen Vier-Wänden der Werkstatt, sondern es ihnen auch ermöglichen die Arbeitswelt außerhalb der Werkstatt kennen zu lernen“, erklärt Susanne Rüenauver, Leiterin der Werthmann-Werkstätten Lennestadt.

 

Eine tolle Möglichkeit und andere Art der Teilhabe

Susanne Rüenauver fügt hinzu, dass es die Idee sei, dass ein Beschäftigter mit schwersten Behinderungen in Begleitung eines Gruppenleiters einmal wöchentlich drei bis vier Stunden außerhalb der Werkstatt arbeitet. Für die Beschäftigten ist das eine tolle Möglichkeit, eine andere Art der Teilhabe an Arbeit und am gesellschaftlichen Leben zu erfahren. Sie können dabei weitere Arbeitsfähigkeiten erlernen und ihre Persönlichkeit und Selbstständigkeit weiterentwickeln. Für diese bereits umgesetzte Idee konnten bereits Beschäftigte und Kooperationspartner gefunden werden. „Das ist gelebte Inklusion“, bringt es Susanne Rüenauver auf den Punkt. Lars Rodriguez fügt hinzu: „Die Beschäftigten blühen richtig auf.“

Jetzt legten die Führungskräfte der Werkstätten die Zielausrichtungen für das neue Jahr fest. Die Schwerpunkte liegen in den Umsetzungen der BTHG-Anforderungen. 

Leiterin der Arbeitsagentur stellt ich vor...

Die Leiterin der Arbeitsagentur Siegen, Daniela Tomczak, machte jetzt ihren Antrittsbesuch in den Werthmann-Werkstätten. Begleitet wurde sie von Teamleiter Gerhard Lausen. Frau Tomczak zeigte sich über die modernen Gebäude der Werthmann-Werkstätten und die inhaltliche Konzeption des Berufsbildungsbereich „b.punkt“ beindruckt. „Ich finde gut, wie Sie bei jedem einzelnen Menschen versuchen, ihm einen angemessenen Arbeitsplatz zu bieten – sei es innerhalb oder außerhalb der Werkstätten“, resümierte Daniela Tomczak.

Die Werkstätten wünschen Ihnen ein gesundes neues Jahr. 

Neueste Infos:

Welche Veränderungen hat es seit der Wieder-Eröffnung am 11.05.2020 in der Werkstätten gegeben? Einige Beschäftigte erzählen es uns hier.

Die Werkstätten füllen sich langsam wieder. Unter Beachtung unseres Gesundheitskonzeptes erhöhen wir die Anzahl der Beschäftigten in den Abteilungen stetig. Möchten auch Sie wieder zurück in die Werkstatt kommen? - Dann nehmen Sie Kontakt zu den Mitarbeitenden des Begleitenden Dienstes auf. Die Kontaktdaten finden Sie unter der jeweiligen Abteilung.

Die 3. Sonderausgabe der WIR-Zeitung ist da. Sie finden die neue Ausgabe hier auf der Homepage.

...neue Infos zur schrittweisen Wiedereröffnung sind hier...

Unter b.punkt online werden wir in den nächsten Wochen verschiedene Inhalte veröffentlichen, um den Teilnehmenden der beruflichen Bildung (b.punkt) die Möglichkeit zu geben sich weiterzubilden.


Anrufen

E-Mail

Anfahrt